Didaktik der Geschichte
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Dr. Moritz Pöllath

Dr. Moritz Pöllath

Akademischer Rat a.Z. (Lehrstuhlassistenz)

Habilitationsprojekt: „Die herausgeforderte Meistererzählung der Freiheit zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Historische Sinnsuche und narrative Sinnbildung in gesellschaftlichen Debatten über Freiheit und Demokratie in Deutschland und den USA.“

Kontakt

Postanschrift:

Historisches Seminar der LMU
Didaktik der Geschichte und Public History
Geschwister-Scholl-Platz 1
80539 München

Besucheradresse:

Historicum, Schellingstr. 12, Raum K405

Telefon: +49 (0) 89 2180-3550

Sprechstunde:
Alle Sprechstunden fallen bis auf weiteres aus. Rückfragen bitte per E-Mail.

Wissenschaftlicher Lebenslauf

seit 2018 Akademischer Rat auf Zeit, Didaktik der Geschichte und Public History
Historisches Seminar der LMU, München
seit 2017 Lehrtätigkeit am Franz-Marc-Gymnasiums Markt Schwaben
2016-2018 Lehrkraft für besondere Aufgaben, Didaktik der Geschichte und Public History
Historisches Seminar der LMU, München
2016 Promotion in Politikwissenschaft und Neueste Geschichte an der Technischen Universität Chemnitz: „Eine Rolle für die NATO out-of-area? Das Bündnis in der Phase der Dekolonisierung, 1949-1961.”

2014-2016

Zweites Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien für Geschichte, Englisch, Ethik, Katholische Religionslehre und Sozialkunde mit Auszeichnung. Lehrtätigkeit am Karlsgymnasium München-Pasing, Oskar-von-Miller-Gymnasium München, sowie an der Georg-Büchner-Realschule München.

2012–2013 Wissenschaftlicher Referent
Landtag Nordrhein-Westfalen
2012 Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Außen- und Sicherheitspolitik
Deutscher Bundestag
2012 Erstes Staatsexamen für Lehramt an Gymnasien für Geschichte und Englisch an der Universität zu Köln
2010–2014 Graduiertenförderung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
2001–2008 Magister in Anglo-Amerikanischer Geschichte, Mittlerer und Neuer Geschichte sowie Anglistik an der Universität zu Köln
2005–2006 Auslandsstudium in Diplomacy and Military Studies an der Hawai’i Pacific University, USA

 

Aufgabengebiete

  • Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation der Schulpraktika im Bereich Gymnasium
  • Fachstudienberatung Lehramt Geschichte
  • Peer-Reviewer: Political Geography

Schwerpunkte in Lehre und Forschung

  • Demokratiegeschichte im 19. und 20. Jahrhundert
  • Narrativität und Meistererzählungen in der neuesten Geschichte
  • US-Amerikanische Geschichte
  • Reden im Geschichtsunterricht
  • Geschichte des Kalten Kriegs und Dekolonisierung

Aktuelle Veröffentlichungen (Auswahl)

"Eine Epoche der Modernisierung? Policey-Ordnungen und Religionspolitik in der Frühen Neuzeit" in Praxis Geschichte (4/2020): Staat und Hof im Barock.

praxis.geschichteReichspolizeiordnungen, Religionsverbote und Religionsfreiheit: Ausgehend von Policey-Ordnungen der Frühen Neuzeit setzen sich Schülerinnen und Schüler (Klasse 7/8) mit der Epoche des Barock auseinander, in der Herrscher das Leben ihrer Untertanen zunehmend regulierten. Die Gleichzeitigkeit gesellschaftlicher Modernisierung und blutiger Religionskriege verweist dabei auch auf Entwicklungen in der Gegenwart.

 

 

 

 

„Perspektivwechsel vom Lokalen zum Globalen: Das Beispiel der ikonischen Bildquelle 'Unterzeichnung des Friedensvertrages im Spiegelsaal von Versailles‘ von William Orpen“ in: Bernhard, Philipp, Popp, Susanne und Schumann, Jutta: Der Erste Weltkrieg - globalgeschichtlich betrachtet. St. Ingbert: Röhrig Universitätsverlag (2019).

ww1 globalgeschichtlichAktuelle Lehrpläne sehen oftmals weltgeschichtliche Perspektiven für den deutschen Geschichtsunterricht vor. Diese werden jedoch nur selten im Unterricht umgesetzt. Am Beispiel des Ersten Weltkriegs als einem global verflochtenen Geschehenszusammenhang zeigt der vorliegende Band praxisnahe Möglichkeiten auf, welt- und globalgeschichtliche Perspektiven in den Geschichtsunterricht zu integrieren und verengte eurozentrische Sichtweisen zu korrigieren. Er bietet dafür neue Themen und Fragestellungen an, die den Blick auf außereuropäische Regionen in ihrem Zusammenhang mit der deutschen und europäischen Geschichte richten (Naher Osten, Australien/Neuseeland, Lateinamerika, Afrika) und transnationale Organisationen und Ereignisse einbeziehen. Vielfältige historische Quellen und Unterrichtsmaterialien tragen dazu bei, eine globalgeschichtliche Perspektive auf das Unterrichtsthema Erster Weltkrieg auf anschauliche und praxisnahe Weise zu erschließen.

 

„Methode, Tragfähigkeit und Grenzen sicherheitspolitischer Risikoanalysen?“ in: Hilz, Wolfram und Nötzold, Antje, Die Zukunft Europas in einer Welt im Umbruch. Wiesbaden: Springer VS (2018).

zukunft.europaIn dieser Festschrift stehen die drei großen Forschungsfelder von Beate Neuss im Mittelpunkt: Europäische Integration, transatlantische Beziehungen und aktuelle Sicherheitsherausforderungen. Die Autorinnen und Autoren des Sammelbandes, Praktiker und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen, analysieren Aspekte, die angesichts der aktuellen Entwicklungen innerhalb der Europäischen Union, an ihrer Peripherie und im transatlantischen Verhältnis im wissenschaftlichen und öffentlichen Diskurs hochaktuell sind. Neben den Herausforderungen für die deutsche Politik und die europäische Ebene werden auch die Wechselwirkungen in der EU, zwischen den transatlantischen Partnern und bei spezifischen Sicherheitsherausforderungen beleuchtet. Darüber hinaus werden aktuelle Veränderungen in Deutschland und dessen sich verändernde Rolle in Europa und der Welt angesprochen.

 

 “Revisiting island decolonization: The pursuit of self-government in Pacific island polities under U.S. hegemony” in: Island Studies Journal Vol. 13 No. 1 (2018).

island.studies.coverThe final years of the Cold War and the following decade led to a short historical intermission in the United States’ strategic interest in the Pacific. During that period the Trust Territory of the Pacific was dissolved and three former districts gained their independence as the Republic of Marshall Islands, the Federated States of Micronesia, and the Republic of Palau. The Commonwealth of the Northern Mariana Islands, American Samoa, and Guam, which became unincorporated US territories, remain constitutionally linked to the United States and their political status unresolved. From the legal perspective of the United Nations only American Samoa and Guam are still considered non-self-governing territories and thereby covered by the Special Committee on Decolonization. The return of geopolitical competition to the Pacific due to the rise of Chinais reviving the question of self-determination in these island polities anew. At the same time, theintention remains to preserve the political and economic links with the United States, calling into question traditional concepts of decolonization. This study will analyze Pacific islanders’ current pursuit of self-government under US hegemony, in order to clarify whether or not these islands are still determined by the process of decolonization or are taking different paths.


Mitgliedschaften

  • Konferenz für Geschichtsdidaktik (KGD) e.V.
  • Ansprechpartner der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
  • Pazifik-Netzwerk e.V.
  • Bayerischer Philologenverband
  • Historischer Verein für Oberpfalz und Regensburg e.V.