Didaktik der Geschichte
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Dr. Hannes Liebrandt

Dr. Hannes Liebrandt

Wissenschaftlicher Assistent

Kontakt

Postanschrift:
Historisches Seminar der LMU
Didaktik der Geschichte und Public History
Geschwister-Scholl-Platz 1
80539 München

Besucheranschrift:
Historicum, Schellingstr. 12, Raum 409

Raum: 405
Telefon: +49 (0)89 2180-5507
Fax: +49 (0)89 2180-5659

Sprechstunde:
Wintersemester 17/18

Mittwoch: 16 - 17 Uhr

Wissenschaftlicher Lebenslauf

2006-2012 Studium der Geschichte, Germanistik, Politikwissenschaft, Soziologie und Pädagogik in Bayreuth, Berlin und Erlangen-Nürnberg
2012 Staatsexamen LA Gymnasium Deutsch, Geschichte, Sozialkunde (mit „sehr gut“ bestanden)
2012 Magister Neueste Geschichte, Alte Geschichte, Neuere Deutsche Literaturwissenschaft (mit „sehr gut“ bestanden)
2012-2013 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neueste Geschichte, Universität Bayreuth
2013 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Didaktik der Geschichte, Ludwig- Maximilians-Universität München
2015 Freier Mitarbeiter am NS-Dokumentationszentrum München (Durchführung von Rundgängen, Organisation von Workshops, Planung und Umsetzung von Lehrerfortbildungen)
2015 Projektinitiierung und Drittmitellaquise für die interdisziplinäre Lehr- und Lernplattform GeschichtePLUS an der LMU München im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung
2016 Promotion im Fach Neueste Geschichte/Didaktik der Geschichte (Note: "summa cum laude")

Aufgabengebiete

Fachstudienberatung Lehramt Geschichte

Organisation der mündlichen Staatsexamensprüfungen im Fach Geschichte

Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation von Schulpraktika (studienbegleitendes fachdidaktisches
Praktikum/Intensivpraktikum)

Akkreditierter Prüfer des Bayerischen Staatsministeriums im Rahmen der Ersten Staatsprüfung im Fach Geschichte (Erst-und Zweitprüfer)

Beratung und Mitarbeit für den Westermann Schulbuchverlag im Bereich Konzept und Entwurf von Geschichtsschulbüchern (bundesweit)

Lehrbeauftragter zur deutschen und europäischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts (Universität
Bayreuth)

Prüfungsberechtigungen

  • Staatsexamen (alle Lehrämter gemäß LPO) + Zulassungsarbeiten
  • Bachelor
  • Master

Schwerpunkte in Lehre und Forschung

Geschichtskultur und Public History (Gedenkstättenpädagogik, Geschichtsmythen und deren kulturelle Rezeptionsgeschichte)

Geschichts- und Erinnerungskultur (Schwerpunkte: Nationalsozialismus, Terrorismus)

Globalgeschichte im Geschichtsunterricht/ Transnationale Geschichtsdidaktik

Digitale Vermittlungskonzepte an außerschulischen Lernorten (Augmented Reality; Virtual Reality)

Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts im Geschichts- und Sozialkundeunterricht

Elitengeschichte; Elitentheorien im 20. Jahrhundert; Personalisierung im Geschichtsunterricht

Staatsexamensvorbereitung im Bereich Didaktik der Geschichte und Neueste Geschichte

Aktuelle Forschungen und Vorträge (Auswahl)

Selbstmord der NS-Elite

„Das Recht mich zu richten, das spreche ich ihnen ab!“ Der Suizid der nationalsozialistischen Elite am Ende des Zweiten Weltkriegs (Dissertationsprojekt; Veröffentlichung Frühjahr 2017: https://www.schoeningh.de/katalog/titel/978-3-506-78696-8.html)

Als in der Schlussphase des Zweiten Weltkriegs die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten ihrem Ende zuging, mündete der Wahn der Eliten des Regimes auch in selbstzerstörerischer Gewalt, wie die große Zahl von Suiziden unter den NS-Führern dokumentiert.Überall dort, wo das Elend des Krieges die Bevölkerung erfasste, kam es zu Selbstmorden unter Angehörigen der NS-Führungsschicht – als Ausdruck ihrer eigenen Endzeitstimmung. Nicht nur Hitler und seine Handlanger flüchteten durch Selbstmord vor der Verantwortung für ihre Taten, sondern auch eine ganze Reihe weiterer prominenter NS-Funktionäre, die Europa und die Welt noch kurz zuvor in Angst und Schrecken versetzt hatten. 1945 sollte die Choreographie eines geschichtsträchtigen Kollektivuntergangs den illusionär gewordenen »Endsieg« ersetzen. Der Freitod der Eliten war ein Teil dieser Inszenierung.

1945-2015: 70 Jahre zwischen Aufklärung und Verklärung, erinnern und vergessen. Determinanten der historisch- politischen Aufarbeitung des Nationalsozialismus im bildungspolitischen Diskurs (Arbeitstitel, erscheint 2017 im Wochenschau-Verlag -Reihe Forum Historisches Lernen)

"Zeit vergessener Anfänge"? Politik und Gesellschaft 1961-1970. In: Bernhardt, Markus/Fenn, Monika/ Thünemann, Holger (u.a.): Starter Geschichte. Epochendisziplin Zeitgeschichte (Hg. von Hanke, Barbara). (erscheint 2017)

"Der Erste Weltkrieg als Geburtsstunde des 'modernen Terrorismus'? – Globalgeschichtliche Perspektiven,
fachdidaktische Überlegungen, unterrichtspraktische Umsetzungen" Tagungsvortrag im Rahmen des KGD-AK "Globalgeschichte" am 13./14. Februar an der Universität Augsburg (organisert durch Susanne Popp)

"Digitale Vermittlungskonzepte am außerschulischen Lernort: Augmented Reality - die Zukunft der digitalen Bildung?" Tagungsvortrag am 09./10. Juni 2017 an der PH Luzern (organisiert durch Peter Gautschi)

"'Augmented Reality and Virtual Reality' - the Future of History Teaching? Advantages and Disadvantages of Digital Concepts Inside and Outside the Classroom" Tagungsvortrag im Rahmen der Jahreskonferenz der "International Society for History Didactics" (ISHD) am 13.09.2017 in Südafrika

Preise und Auszeichnungen

Urkunde Bayreuth 2016: "Kulturpreis der Stadt Bayreuth" für ausgezeichnete Dissertation

Mitgliedschaften

Konferenz für Geschichtsdidaktik (KGD)
KGD-Arbeitskreis „Globalgeschichte"
Bayerische Konferenz für Geschichtsdidaktik
Deutsche Vereinigung für politische Bildung e.V.
Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V.

 

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