Didaktik der Geschichte
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Dr. Moritz Pöllath

Dr. Moritz Pöllath

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Kontakt

Postanschrift:
Historisches Seminar der LMU
Didaktik der Geschichte und Public History
Geschwister-Scholl-Platz 1
80539 München

Besucheranschrift:
Historicum, Schellingstr. 12, Raum 405

Raum: 405
Telefon: +49 (0)89 2180-3550

Sprechstunde:
Sommersemester 2018
Montag, 14-15 Uhr

Wissenschaftlicher Lebenslauf

2016 Promotion in Politikwissenschaft und Neueste Geschichte an der Technischen Universität Chemnitz: „Eine Rolle für die NATO out-of-area? Das Bündnis in der Phase der Dekolonisierung, 1949-1961.”
2014-2016 Zweites Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien für Geschichte, Englisch und Sozialkunde mit Auszeichnung
Lehrtätigkeit am Karlsgymnasium München-Pasing, Oskar-von-Miller-Gymnasium München sowie der Georg-Büchner-Realschule München
2012–2013 Wissenschaftlicher Referent
Landtag Nordrhein-Westfalen
2012 Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Außen- und Sicherheitspolitik
Deutscher Bundestag
2012 Erstes Staatsexamen für Lehramt an Gymnasien für Geschichte und Englisch an der Universität zu Köln
2010–2014 Graduiertenförderung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
2001–2008 Magister in Anglo-Amerikanischer Geschichte, Mittlerer und Neuer Geschichte sowie Anglistik an der Universität zu Köln
2005–2006 Auslandsstudium in Diplomacy and Military Studies an der Hawai’i Pacific University, USA

 

Aufgabengebiete

Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation der Schulpraktika im Bereich Gymnasium

Fachstudienberatung Lehramt Geschichte

Schwerpunkte in Lehre und Forschung

Reden im Geschichtsunterricht

Geschichte des Kalten Kriegs

Geschichte der Dekolonisierung

Historisch-politische Bildung

Projekte und aktuelle Veröffentlichungen (Auswahl)

Eine Rolle für die NATO out-of-area? Das Bündnis in der Phase der Dekolonisierung 1949–1961. Militärhistorische Untersuchungen 15. Frankfurt: Peter und Lang (2016).

diss poellathDie out-of-area-Debatte der NATO wurde im untersuchten Zeitraum vom Ausgreifen des Kalten Krieges auf Afrika und Asien sowie von der Kolonialpolitik fünf ihrer Partnerstaaten erfasst. Die Debatte belastete das Bündnis und übte einen maßgeblichen Einfluss auf die Struktur der NATO aus: Artikel 4 des NATO-Vertrags erlangte dabei ebenso eine herausragende Bedeutung wie die Absicht der Kolonialmächte, die USA für ihre Ziele zu instrumentalisieren. Die Analyse der Allianz auf Basis multiarchivalischer Forschung, die Oral History-Projekte und Nachlässe von Politikern einschließt, trägt so zum Verständnis der Organisation bei – zumal der Aufgabenbereich der NATO bis heute zwischen den Polen regionaler Verteidigung und globaler Ordnungsfunktion schwankt.

 

  • “Revisiting island decolonization: The pursuit of self-government in Pacific island polities under U.S. hegemony” in: Island Studies Journal (Mai 2018)
  • “Freie Presse unter Druck: Journalismus in Staaten Osteuropas heute“ in: Praxis Politik 2 (2017), S. 12-18.
  • „ ‘Far away from the Atlantic…’ Goa, West New Guinea and NATO’s out-of-area policy at Bandung 1955.” in: Journal of Transatlantic Studies Vol. 11 No. 4 (2013), S. 387-403.


Mitgliedschaften


Ansprechpartner der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit